FreeCell-Regeln
Der Aufbau
Ein Blatt mit 52 Karten, offen ausgelegt in acht Spalten: die ersten vier mit sieben Karten, die letzten vier mit sechs. Die vier freien Zellen halten je eine Karte. Die vier Zielstapel, einer je Kartenfarbe, beginnen leer.
Was jeder Zug braucht
- Auf eine Spalte: eine Stufe niedriger, andere Farbe — Rot auf Schwarz, Schwarz auf Rot.
- Auf einen Zielstapel: eine Stufe höher, dieselbe Kartenfarbe, beginnend mit dem Ass.
- In eine freie Zelle: jede einzelne Karte, solange die Zelle leer ist.
- In eine leere Spalte: jede Karte. Nichts ist den Königen vorbehalten.
Wie viele Karten auf einmal gehen
Streng genommen eine. Computerfassungen lassen dich eine Folge ziehen, weil sie die Einzelzüge für dich machen — eine Folge ist also genau dann erlaubt, wenn du den Platz gehabt hättest, sie zu tragen:
(1 + leere freie Zellen) × 2leere Spalten
In eine leere Spalte zählt eine weniger — diese Spalte kann die Folge, die sie aufnimmt, nicht mittragen. Mit drei freien Zellen und einer leeren Spalte bewegst du acht Karten auf eine besetzte Spalte, aber nur vier in die leere.
Wann eine Karte von selbst nach oben geht
Diese Seite schickt eine Karte auf ihren Zielstapel, sobald sie nie wieder gebraucht werden könnte: Jede Karte, die noch darauf passen würde, liegt entweder schon oben oder kann jederzeit nachkommen. Liegen also beide schwarzen Fünfen und die Herz-Vier oben, geht die Karo-Sieben hoch — darauf könnten nur die schwarzen Sechsen sitzen, und die können gehen, wann sie wollen.
FreeCell von Microsoft ist hier strenger und hält diese Sieben zurück, bis beide schwarzen Sechsen oben sind. Beides ist sicher; unsere Variante spart dir nur Klicks.
Gewinnen und verlieren
Gewonnen ist, wenn alle vier Zielstapel beim König angekommen sind. Verloren ist, wenn kein erlaubter Zug mehr übrig ist — meist mit vier besetzten freien Zellen. Rückgängig geht immer, eine Sackgasse kostet also nur die Züge, die bis dorthin nötig waren.